Praxis am Hochhaus
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Allgemeines über Coronavirus

Das zur Familie Coronaviridae und der Gattung Nidovirales gehörende Coronavirus ist ein Virus, das bisher dafür bekannt war, bei verschiedenen Wirbeltieren unterschiedlichste Erkrankungen und bei Menschen schnupfenartige Infektionen des oberen Atemtraktes auszulösen.

Das Coronavirus an sich ist auch für die Menschen kein unbekannter Erreger.

10% der saisonalen Erkältungskrankheiten werden durch Coronaviren hervorgerufen. Das heißt von 10 Erkältungen, die wir bisher durchmachten war eine eine Cornavirus-Infektion.

Das Besondere an diesen Viren ist die Überwindung der Artenbarriere und somit die Infektion mehrerer Wirte bzw. die angenommene Übertragung zwischen den Arten.

Möglicherweise ist deswegen die Entwicklung neuer humanpathogenen (das heißt  "Menschen krank machende") Arten innerhalb der höchst breiten Familie der Coronaviridaen entstanden, mit  Viren, die die SARS-Pandemie 2002/2003 aulösten, dem neu aufgetretenen MERS 2012 und nun, zuletzt, dem sogenannten SARS-CoV2 oder COVID-19.

 

Verlauf, Symptomatik - Panikmache oder Untertreibung?

Mit Sicherheit sollte man weder in Panik verfallen, noch sollte man die Entwicklung der Zustände als "Panikmacherei" abtun.

Auch wenn die Auswertung der Daten nicht unkompliziert ist, zumal man von hohen Dunkelziffern ausgehen darf (vor allem aus der Anfangszeit des Ausbruchs in Wuhan, in der die Krankheit falsch eingeschätzt wurde), so kann man annehmen, dass bei 80 % der Erkrankten eine milde Form vorliegt,  14% entwickeln Luftnot, immerhin 5% erleben einen Atemstillstand, Blutvergiftung, Organversagen. Die Entwicklung von Luftnot scheint nicht abhängig vom Alter oder Vorerkrankungen zu sein.

In 2% der Fälle verläuft die COVID-19 tödlich.

 

Zu den Symptomen gehören Fieber, Husten, Halsschmerzen, leichte Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, leichte Müdigkeit, auch leichter Durchfall ist möglich.

 

Die Inkubationszeit beträgt 5-14 Tagen (aus eigener Erfahrung kann auch mit 4 gerechnet werden)

Vergleich mit anderen Pan-/ Epidemien

Der Vergleich Grippe vs COVID-19 ist häufig erwähnt und hat viele virolgische Fettnäpfchen bzw. Mißverständnisse durchgemacht.

 

Führende Virologen/ Mikrobiologen gaben die Einschätzung, dass die COVID-19 Pandemie 10 mal gefährlicher als die Grippe sei. Das bezog sich allerdings auf die derzeitigen, sehr leichten Grippesaison.

Nimmt man an, dass die Grippe an sich um 650.000 Todesfälle pro Jahr verursacht, so stellt diese eine größere Bedrohung dar.

Im Vergleich zur spanischen Grippe zeigt sich SARS-CoV2  gleich übertragbar, allerdings eine Stufe geringer im klinischen Verlauf, also ingsgesamt eine Stufe "leichter" als die spanische Grippe, jedoch zwei Stufen schwerwiegender als die Asiatische Grippe oder Hong-Kong - Grippe.

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Jürgen Pflanzer

hausärztlicher Internist 

Wunstorfer Landstraße 57
30453 Hannover

 

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