Praxis am Hochhaus
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Informationen zu Coronavirus - Relevante Informationen zum Arztbesuch

09.03.2020 - Vielleicht der erste Fall Hannovers

 

Unseren  ersten Verdachtfall, der in der ersten Woche auch unser einziger Test blieb, brachte die Bestätigung als positiven Befund ; diesen  führten wir am 09.03. durch und gehörte zu den ersten Fällen in Hannover, wenn nicht der erste schlechthin.

Das zeigt, dass wir auch in diesem Bereich eine vernünftige Medizin ohne unnötige Panik und Verunsicherung und ohne unsinnigen Ressourcenverbrauch durchführen möchten.

Dennoch ist es uns bewusst, dass mit Zunahme der Fälle in Hannover der Luxus der richtigen Risikoeinschätzung immer verschwommener wird.

Bis dahin gilt es, sich vernünftig zu verhalten und eine Verbreitung zu verhindern. Auch wir möchten weder uns in Gefahr bringen, noch eine Gefahr für unsere Patienten darstellen.

Zur Eindämmung der Pandemie gilt es, die geringe Erfahrung, die wir bisher haben auszunutzen und die Fehler, die schon  gemacht wurden, nicht zu wiederholen. Deutschland hat im Kampf gegen das Virus den Vorteil, auf den Nachbar Italien zu schauen – und aus den Fehlern und der Erfahrung der leiderprobten Nachbarn zu lernen.

Die Italiener haben die Aktion #iostoacasa /#rimanoacasa (ich bleibe zu Hause) aufgerufen und bleiben zu Hause, vermeiden unnötige Kontakte.

Unnötige Kontakte vermeiden, im öffentlichen Leben Abstand zu halten wird möglicherweise die Verbreitung der Pandemie eindämmen.

Als Arztpraxis werden wir weiterhin für Sie da sein. Dennoch sollte man mit der Situation umgehen wissen und auch damit, dass Wartezimmer und Arztpraxen durchaus Ansteckungsherde sein könnten.

Aufgrund dessen haben wir Maßnahmen ergriffen, an denen wir uns halten möchten.

 

 

Volle Watezimmer vermeiden-vorher ankündigen!

Wir möchten vermeiden, dass zu viele Patienten sich im Wartezimmer aufhalten. Auch wenn wir an das Konzept „first come, first serve“ in der Akutmedizin festhalten (jeder der kommt, wird am selben Tag behandelt - mit Ausnahmen von Notfällen) , sollte man das Aufkommen von Patienten kontrollieren.

Melden Sie sich vor dem geplanten Besuch an, wir werden Sie so programmieren, dass die Wartezimmer so gut es geht nicht voll sind.

Unnötige Besuche vermeiden

Wenn es nicht um akute Beschwerden geht und die Abklärung kann warten, dann haben wir Zeit dafür. Wenn Sie sich unsicher sind,  können wir aber die Notwendigkeit vorher abklären. Das Hühnerauge, das seit 4 Monaten drückt gehört jedoch in der selbstverständlichen Einschätzung eines jeden und der Umgang damit bekommt nun den aufwertenden Status der sozialen Verantwortung.

 

Vorsorgeuntersuchungen: Obwohl wir Wert auf Vorsorgeuntersuchungen legen, werden diese in den nächsten Wochen nicht mehr terminiert.  Bestehende Termine werden natürlich eingehalten.

 

  • Wiederholungsrezepte können per E-Mail bestellt werden. Auch können Sie uns aufschreiben, was Sie brauchen. An der Rezeption Zettel abgeben, es wird Ihnen gesagt, wann die Rezepte zur Abholung bereit stehen.
  • AU-Bescheinigung /Arbeitsunfähigkeit: können nun auch telefonisch abgesprochen werden. Diese sind jedoch kein Bestellvorgang und kein Urlaubswunsch. Auch wenn der Gesetzgeber vorsieht, dass bei Bagatell-Erkältungen AU´s telefonisch entgegen genommen werden können, bleiben medizinische Entscheidungen in den Händen des medizinischen Personals
  • Anträge: Reha nach OPs, schwerwiegenden Erkrankungen sollten zügig vorgenommen werden. Besprechung von Kur-Anträgen hingegen, die keiner Dringlichkeit bedürfen, können ggf. aufgeschoben werden
  • "ETC..."  Wenn diverse Zeitungen und die Boulevardpresse neue Mittel anpreisen, können wir das Gespräch über deren Wirksamkeit usw. aufschieben.

 

DER  VERDACHT...

Bei jedem Verdacht ihrerseits – melden Sie sich telefonisch an! Bitte zunächst kein Praxisbesuch!!!  Das wird analysiert, die Risikoeinschätzung bewertet und das Vorgehen miteinander besprochen.

 

Ein Verdacht ist auf jedem Falle begründet:

  • Wenn Sie im direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person standen. Auch direkte Angehörige dieser Person gelten als verdächtig.

     

  • Wenn sie sich innerhalb der letzten 14 Tagen in Risikogebieten

    aufhielten.  (in Deutschland gilt Kreis Heinsberg als Risikogebiet)

    SOLLTEN SIE SICH IN AUSLAND AUFGEHALTEN HABEN und Symptome entwickelt haben, melden Sie sich an! Die Entwicklung ist rasant und Gebiete können innerhalb von Tagen als Risikogebieten gelten. Wir überprüfen anhand der neuesten Entwicklungen.

    Die aktuellen Risikogebiete führen wir gesondert auf.

Praxis am Hochhaus

Jürgen Pflanzer

hausärztlicher Internist 

Wunstorfer Landstraße 57
30453 Hannover

 

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